22/03/2009

everytime I put my finger on it, it slips away...

Jetzt hab ich tatsächlich so lange nicht hier reingeschaut, dass ich mich im ersten Moment mit den letzten Postings und dem aktuellen "currently listening to..." sozusagen selbst überraschen konnte. Erinnert ja schon fast an all die semi-lustigen Alzheimerpatienten/Ostereier verstecken- Witze...

Heute ging's zum ersten Mal seit Jahren wieder mal über die Südautobahn heimwärts nach Wien. Wunderschönes Frühlingswetter, gute Musik, links zieht der Sonnenturm vorüber... und plötzlich hab ich ganz, ganz breit grinsen müssen und mich sehr auf die Zukunft und über mein Leben an sich gefreut. Nach einigen Tagen (Wochen?), in denen ich und wohl auch diverse Menschen um mich herum dem schieren Ausmaß des sich mal wieder vermeintlich aus dem Nichts vor mir auftuenden Abgrunds aus Selbstzweifel/Unzufriedenheit/Verzweiflung einigermaßen rat- und hilflos gegenüberstanden, scheint es jetzt also wieder aufwärts zu gehen. Wahrscheinlich sollte ich wirklich versuchen, aus dem sich wie immer zunächst schleichend anbahnenden Wellental mehr mitzunehmen, als bloß Erleichterung darüber, dass es erstmal wieder halbwegs überstanden ist und Ärger über das zwar letztendlich auslösende, tatsächlich aber langfristig einigermaßen irrelevante Einzelereignis. Wir warten also auf den Frühling... und Inspiration, um diesen ständig latent unzufriedenen, besorgten und unter Druck stehenden Grundzustand endlich wieder abschütteln zu können. [ich sehe schon das gewaltige Paket mit unterstützender Selbsthilfe-Literatur vor mir, das der bedauernswerte Postbote innerhalb der nächsten Tage aus dem Süden anschleppen wird müssen, hehe]

1 comment:

Anonymous said...

die wahren Lebenskünstler sind bereits glücklich, wenn sie nicht unglücklich sind. ...hiermit soll der Zusteller entlastet sein! ;-)