25/07/2010

des Lebn is a...

(München, 15/07/2010)

Irgendwie hat sich 2010 innerhalb des letzten Monats von einem der besten (tolles England, tolle Leute, tolles Studium, tolles Alles inkl. auf mich wartendem und herbeigesehntem Daheim) akut in eines der beschissensten Jahre der jüngeren Geschichtsschreibung verwandelt. Und auf einmal tun all die herbeigefreuten Sachen und mich hundert Mal am Tag überfallenden Erinnerungen nur noch weh und man fragt sich ständig, ob das wirklich so sein sollte. Wenn man dazu kommt, jedenfalls - nachdem ich derzeit außer dem Geschreibe meiner Abschlussarbeit nicht viel anderes mache und stressbedingt wohl kurz vor einem Herzinfarkt stehe, passiert das (zum Glück? leider?) nicht allzu oft. Das altbekannte Augenlid zuckt jedenfalls unaufhörlich und in den max. 5 Stunden Schlaf pro Nacht träume ich von meiner Kapitelstruktur oder wälze mich im unruhigen "was fehlt noch alles in meiner Einleitung?"-Halbschlaf. Oder ich habe Alpträume über Dinge, die vielleicht genau in dieser Sekunde endgültig verloren gehen und wache mit dem Gefühl auf, nie mehr wieder richtig glücklich sein zu können.

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